Exil Archive by category "Praxisfelder"

Praxisfelder

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11.) Spurensuche nach dem Exil

Begeben Sie sich mit diesem Modul auf die Suche nach Spuren der Exilliteratur. Nützen Sie das Internet, um an Materialien und Informationen zur Exilliteratur heranzukommen, die sonst nur schwer greifbar sind. Die nachfolgenden Aufgaben können Ihnen natürlich nur einen Anstoß für die selbstständige Recherche geben, aber Sie lernen dabei Institutionen und Publikationen kennen, die Ihnen für weitere Arbeit auf dem Gebiet der österreichischen Exilliteratur nützlich und hilfreich sein können. Erkunden Sie zuerst Nachlässe, recherchieren Sie dann in Bibliotheken, lernen Sie Exilzeitschriften kennen, informieren Sie sich über einschlägige Vereine und Gesellschaften. Sie bekommen damit einen kleinen Überblick über die österreichische Exilliteratur und über die Beziehungen zwischen ihren Autor/inn/en.

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12.) Schriftstellerinnen im Exil – Zuständig fürs Überleben

Dieses Praxisfeld skizziert zuerst die spezifischen Bedingungen für Frauen, die ins Exil gehen mussten, und ihre Bewältigungsformen im Exil. Es wird zugleich der Frage nachgegangen, welche lebensgeschichtlichen Voraussetzungen mitentscheidend für die Art der Aufnahme in ein Exil-Land und für das Leben in der Fremde waren (z. B. Zeitpunkt der Flucht, politische Orientierung, „rassische“ Zugehörigkeit, soziale und berufliche Herkunft). Relativ spät hat die Exilforschung dem Geschlechter-Aspekt Beachtung geschenkt. Anschließend wird an einigen ausgewählten Lebensschicksalen von Schriftstellerinnen (Vicki Baum, Hermynia Zur Mühlen, Mela Hartwig, Lili Körber, Hilde Spiel) gezeigt, auf welche unterschiedliche Art und Weise diese Frauen mit ihrer Exilsituation umzugehen verstanden und umgehen mussten. Jedes einzelne Beispiel ist eine Summe von unterschiedlichen Faktoren und jeweils spezifisch. Dennoch kann man einige generelle Trends herauslesen, zu denen es natürlich immer Ausnahmen gibt.

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13.) Exil, Rückkehr, Heimkehr – Topographien des Erinnerns

In dieser Darstellung untersuchen wir die Beziehung von einigen Exilant/inn/en, die trotz der schrecklichen Erinnerungen an ihre Vertreibung und an die Ermordung ihrer Angehörigen und Bekannten in ihre „Heimat“ Österreich zurückgekehrt sind (Ernst Lothar, Hans J. Thalberg, Stella Klein-Löw, Hilde Spiel, Elisabeth Freundlich, Minna Lachs). Dabei wird versucht, eine Topographie des Erinnerns zu entwerfen. Es wird überlegt, welche Rolle bestimmte Orte im Leben der Exilant/inn/en gespielt haben.

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