Exil Archive by category "Praxisfelder"

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09.) Österreichbilder von Exilierten

Österreichs Besetzung im Jahre 1938 wurde – außer von Mexiko – von den Staaten ohne Protest hingenommen. Um so mehr bestand für das österreichische Exil die Notwendigkeit, sich mit der nationalen Frage auseinanderzusetzen. Gerade auch Schriftsteller trugen im Exil zur Entwicklung eines österreichischen Nationalbewusstseins bei, indem sie sich mit der Vergangenheit Österreichs und seiner möglichen Zukunft beschäftigten. In diesem Modul können Sie zwei unterschiedliche Zugänge zur habsburgischen Vergangenheit Österreichs kennenlernen, die Entwicklung exilierter Jugendlicher zu bewussten Österreichern verfolgen und zwei Gedichte über Österreich aus den Jahren 1938 und 1945 vergleichen.

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10.) Exil und Kanon

Im Laufe Ihrer intensiven Beschäftigung mit der österreichischen Literatur des Exils und Widerstands haben Sie viele und vielfältige Textzeugnisse dieser Literatur als Dokumente angesehen, gelesen oder auch analysiert. Hier sollen Sie nun folgenden Fragen nachgehen: Welche Stellung nehmen diese Texte heute im Kanon der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts ein? Sind sie in den diversen Anthologien österreichischer Prosa und Lyrik vertreten? Gibt es eine Anthologie österreichischer Exilliteratur?

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13.) Exil, Rückkehr, Heimkehr – Topographien des Erinnerns

In dieser Darstellung untersuchen wir die Beziehung von einigen Exilant/inn/en, die trotz der schrecklichen Erinnerungen an ihre Vertreibung und an die Ermordung ihrer Angehörigen und Bekannten in ihre „Heimat“ Österreich zurückgekehrt sind (Ernst Lothar, Hans J. Thalberg, Stella Klein-Löw, Hilde Spiel, Elisabeth Freundlich, Minna Lachs). Dabei wird versucht, eine Topographie des Erinnerns zu entwerfen. Es wird überlegt, welche Rolle bestimmte Orte im Leben der Exilant/inn/en gespielt haben.

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