14.) „The Earnestness of being Importer.“ „Österreichisches“ Theater und Kabarett im australischen Exil
Zu Beginn des Beitrags wird die Exilsituation in Australien skizziert. Auf die Darstellung der Exiltheater und -kabaretts im gesellschaftlichen Kräftefeld und die Problematisierung des Attributs ‚österreichisch‘ im Kontext mit dem australischen Exiltheater folgt ein Überblick über dessen langjährige Geschichte. Dieser gliedert sich in drei Teile und beschreibt, wie die Emigrant/inn/en durch die Aufführung von Theater- und Kabarettstücken ihre gesellschaftliche Position zwischen den Kulturen reflektierten und aktiv gestalteten. Während zu Beginn die Erinnerung an die Wiener Vergangenheit dominierte, brachten die fünfziger Jahre eine Hochblüte des deutschsprachigen Exiltheaters in Australien hervor. Die Spielplangestaltung richtete sich teilweise immer noch an Wiener Bühnen aus, inhaltliche Brüche verweisen jedoch bereits auf die letzte Periode im Theater, die zur (teilweisen) Beheimatung des Exiltheaters innerhalb der jüdischen bzw. deutschsprachigen Minderheit in Australien führten. Der vorliegende Beitrag nimmt auf die Ergebnisse der Dissertation von Birgit Lang (Lang 2001) Bezug. Verweise sind nicht dezidiert ausgewiesen.









