Exil Lexikon

Lexika: 170 Begriffe

ameryjean

Améry, Jean

(eigentlich: Hans Maier, ab 1955 Annahme des anagrammatischen Pseudonyms Jean Améry als Ausdruck seiner geistigen Verbundenheit mit Frankreich; Pseudonyme: Hanns

andersguenther

Anders, Günther

(eigentlich: Günther Stern. Ps.: Reinhold Hoffmann) Exil: 1933 Frankreich, 1936 USA, 1950 Ö. Vater: William St. (1871-1938), Psychologe. Mutter: Clara,

Arbeiteraufstand 1934

Um das blutige Ende der Ersten Republik – den Bürgerkrieg – zu verstehen muss man an das Ende der Habsburgermonarchie

askin

Askin, Leon

Leon Askin (Eigentlich: Leo (Lion) Aschkenasy) Wuchs in kleinen Verhältnissen in Wien auf. Der Vater war begeisterter Sozialdemokrat und gläubiger

auslaenderrose

Ausländer, Rose

(geb. Rosalie Beatrice Scherzer) Aufgewachsen in Czernowitz, Hauptstadt der Bukowina, in einem deutschsprachigen jüdischen Elternhaus. Nach der Volksschule bis 1919

Baring, Alfred Richard Antonius (Fred)

(Pseudonyme: Markus Hörman, Camill Schmall) 1910-18 Gymnasium und 1918-23 Technische Hochschule Wien. Zivilingenieur. 1925-38 freier Schriftsteller. 1933 PEN-Mitglied. Jänner 1939

basilotto

Basil, Otto

Studium der Germanistik und Paläontologie in Wien und München; Barpianist und Bankbeamter. 1918-20 Mitarbeit an verschiedenen Zeitschriften („Muskete“, „Ver!“). 1919

baueralfredoumb1

Bauer, Alfredo

(Pseudonyme: Jorge Bermúdez Blanco, Alfredo Ackermann, Roberto Bandler) Alfredo Bauer kam 1939 mit seinen Eltern nach Buenos Aires und besuchte

baumvicki

Baum, Vicky

1904-10 Ausbildung als Harfenistin an der Akademie für Musik und darstellende Kunst, Wien. 1920 erschienen ihre ersten Romane, „Frühe Schatten“

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