Exil Lexikon Bittmann, Karl

Bittmann, Karl

(eigentlich: Karl Sobel bis 1936) Mitglied der Roten Falken und des Republikanischen Schutzbundes. Ab 1928 Mitglied des Autorenkollektivs und Darsteller des „Politischen Kabaretts“. Schreibt ab 1932 Glossen für die Arbeiter-Zeitung, das „Kleine Blatt“ und die satirisch-humoristische sozialdemokratische Zeitschrift „Götz von Berlichingen“. Von Mai bis November 1934 sieben Monate in Arrest. 1935-38 Abteilungsleiter in einem Wiener Verlagshaus; 1938 entlassen.

Nach London und im Jänner 1939 nach Sidney. Karl Bittmann rettete viele Texte des „Politischen Kabaretts“ ins Exil. War künstlerischer Leiter einer Kabarettgruppe, die in Sidney „Bunte Abende“ für die zionistisch ausgerichtete „Association of New Citizens“ veranstaltete. Diese Gruppe fusionierte sich 1946 mit dem „Kleinen Wiener Theater“ (Viennese Little Theatre). 1975 Verfasser des unveröffentlichten Manuskripts „Deutschsprachiges Theater in Australien“. 1976 Mitglied der Australian-Austrian Cultural Association.

Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 90f./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.

Werkverzeichnis

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Forschungsliteratur

  • Felser, Gerhard - Ein Vierteljahrhundert deutschsprachiges Theater in Sydney, Australien (1941-1968)
  • Scheu, Friedrich - Humor als Waffe

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