Exil Lexikon Faerber, Meïr Marcell

Faerber, Meïr Marcell

Pseudonyme: Meir Reubeni, A. Rondan, Herzl Ivri, Jakob Hajevuschalmi. Geboren 29. April 1908 in Mährisch-Ostrau (Mähren), gestorben 17. August 1993 Tel Aviv.

Sohn eines Rabbiners, Schriftstellers und Verlegers. Besuch der Deutschen Staats-Handelsschule in Brünn. 1928 Veröffentlichung des Gedichtbandes „Gefühle und Gedanken“. Im April 1934 ging er nach Palästina, „um als Zionist ein neues Leben zu beginnen“. Niederlassung in Tel Aviv. Gründung der ersten deutschsprachigen Tageszeitung des Mittleren Ostens. Ende der 30er Jahre in der Leitung des „Verbandes der Einwanderer aus Österreich“ (Hitachduth Olej Austria), der den meist illegalen Neuankömmlingen die Einordnung im Lande zu erleichtern suchte.

Nach 1945 Redakteur der deutschsprachigen Zeitung „Jedioth Chadashoth“ (Tagesneuigkeiten). Nach der israelischen Staatsgründung Parlamentsberichterstatter für „Jedioth Chadashoth“ und für die hebräische Tageszeitung „Haboker“, sowie Auslandskorrespondent für diverse Zeitschriften. 1956 Gründer und Vorsitzender der Gesellschaft Israel-Österreich in Tel Aviv. 1975 Mitbegründer und Vorsitzender des „Verbandes deutschsprachiger Schriftsteller in Israel“. Übersetzer aus dem Hebräischen. Ab 1975 Redakteur der Tel Aviver Monatsschrift der Landsmannschaft der Bukowiner Juden „Die Stimme“.

Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 178 f./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.

Werkverzeichnis

Forschungsliteratur

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