Exil Lexikon Freundlich, Elisabeth

Freundlich, Elisabeth

(Pseudonym: Elisabeth Lanzer)

1927-31 Studium der Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften an der Uni Wien. Arbeitete als Dramaturgin am „Neuen Wiener Schauspielhaus“. 1931-34 verschiedene Arbeiten bei Theater und Film, Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften („Die Wiener Weltbühne“). Ab 1937 Unterstützung der Spanischen Republik, Tätigkeit für Hilfskomitees. 1938 Flucht mit den Eltern nach Zürich und im Mai nach Paris. In Paris Mitbegründerin der Ligue pour l’Autriche Vivante und des Cercle Culturel Autrichien. Sommer 1940 mit den Eltern Flucht vor den Hitler-Truppen in die USA. Ausbildung als Bibliothekarin an der Columbia University. Später Lehraufträge an der Princeton University und am Wheton College (Massachusetts). Mitglied der Austro-American Association. Redakteurin der Zeitschrift „Freiheit für Österreich“ und ab 1944 Herausgeberin der Kulturbeilage der Austro American Tribune. 1950 Rückkehr nach Wien und Heirat mit Günther Anders. Beiträge in verschiedenen Zeitungen. Mitarbeit beim ORF, RIAS Berlin u. a. Rundfunkanstalten.

Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 213 f./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.

Werkverzeichnis

Forschungsliteratur

  • Alge, Susanne - Elisabeth Freundlich
  • Alge, Susanne - Nachwort in: Die fahrenden Jahre
  • Bolbecher, Siglinde - Im Exil bin ich geworden, die ich bin

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