Studium an der Karlsuniversität, Prag; 1924 Dr. jur. Lebte bis 1931 in Dresden, dessen Künstlerszene der Nachkriegszeit er in „Die Brühlsche Terrasse“ beschreibt. Bis 1933 Studium der Kunstgeschichte erst in Dresden, dann in Berlin, wo er ab 1931 lebte und den Roman „Fremde Treppen“ schrieb. 1933 Emigration nach Paris. 1935 nach Stockholm. Arbeit an dem zeitkritischen Roman „Das Irrenhaus“. Ab 1939 für die tschechoslowakische Exilregierung als Informant tätig, wurde er 1942 deswegen verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Durch Vermittlung von Edvard Benes im Februar 1944 nach London, wo er bis 1945 Presseattaché der tschechoslowakischen Exilregierung bei der norwegischen Exilregierung war. Nach dem Krieg setzt Hodin sein Kunstgeschichte-Studium fort und war 1949-54 Studien- und Bibliotheksdirektor am „Institute of Contemporary Arts“ in London. Daneben Tätigkeit als Kunstkritiker. 1956-66 Mitherausgeber der Kunstzeitschrift „Quadrum“. Hodin veröffentlichte zahlreiche kunsthistorische Bücher und biographische Arbeiten u.a. über Ludwig Meidner, Edvard Munch und Oskar Kokoschka. Sein Leben, seine Zeit“ (Mainz, Berlin 1965), „Kokoschka und Hellas“ (Wien 1975). Hodins literarische Arbeiten, entstanden bereits in den 1930er Jahren, wurden erst ab 1969 publiziert.
Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 311 f./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.