Exil Lexikon Körber, Lili

Körber, Lili

Ihr Vater war österreichischer Exportkaufmann in Moskau. Zu Beginn des 1. Weltkrieges musste die Familie Moskau verlassen. Matura in Bern. Studium Literatur in Wien und Frankfurt. 1923 Dr. phil. Dissertation über Franz Werfel. 1923-38 freie Schriftstellerin in Wien. Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiter-Partei und des Bundes der Proletarisch-Revolutionären Schriftsteller Österreichs. Arbeitete als Ausbildnerin in Leningrad. Reise in den Fernen Osten. Verfasste 1934/35 eine Parodie auf Hitler, „Sato-San“. 1938 Flucht nach Paris. Gab Deutsch-Stunden. Mitarbeiterin von Exilzeitschriften: „Pariser Tageblatt“, „Pariser Tageszeitung“. Beiträge in schweizer Zeitungen und in „Gavroche“ (Paris). Als Serie wurde „Eine Österreicherin erlebt den Anschluß“ im „Volksrecht“ (Zürich) veröffentlicht. Im Juni 1941 nach New York. Fabriksarbeiterin und Krankenschwester. Beiträge für: Neue Volks-Zeitung, New Yorker Staats-Zeitung und Herold, Das andere Deutschland (Buenos Aires). Nach 1945 Beiträge in der europäischen Presse wie „Geist und Tat“, Arbeiter-Zeitung. Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 395 f./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.

Werkverzeichnis

Forschungsliteratur

  • Hertling,Viktoria - Lili Körber
  • Lemke, Ute - Lili Körber: Von Moskau nach Wien.

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