Studium Philosophie in Wien und Berlin. Lebte seit 1917 in Leipzig; Redakteur des „Leipziger Tageblatts“. Mitarbeit an: „Die Weltbühne“, „Frankfurter Zeitung“, „Vossische Zeitung“ (Berlin). 1918 Konversion zum Augsburger Bekenntnis. 1920-33 Feuilletonredakteur der „Neuen Leipziger Zeitung“. 1929 Roman „Der Mann, der nie genug hat“. Seit 1929 deutscher Staatsbürger, 1933 ausgebürgert, Flucht nach Prag. 1937 Repatriierung in der CSR.
1938 nach Paris; verkehrte im Freundeskreis von Joseph Roth. Flucht in die USA über Lissabon 1941. Lebte seit 1944 in Tucson (Arizona). Starb an Leukämie.
Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 497 f./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.