Schwester des Physikers Wolfgang Pauli (Nobelpreis 1945). Gymnasium und Schauspielunterricht bei Hedwig Bleibtreu, dann Schauspielschule in Wien. 1926 erstes Engagement in Breslau. Von Max Reinhardt nach Berlin geholt. Schrieb Hörspiele, Kurzgeschichten, Feuilletons und Gedichte. Veröffentlichungen in Berliner Zeitungen. Freundschaft mit Ödön von Horváth, in dessen „Geschichten aus dem Wiener Wald“ sie bei der Berliner Aufführung in einer kleinen Rolle mitwirkte. 1933 zurück nach Wien. 1936 erschien ihr erster Roman „Toni“. 1938 Flucht über die Schweiz nach Paris. Verfasserin antifaschistischer Texte, die im Auftrag des Kommunisten Karl Retzlaw (eigentlich Karl Gröhl) nach Deutschland geschmuggelt wurden. 1940 nach New York. 1941 nach Hollywood.
Als freischaffende Schriftstellerin in New York hat sie sich im englischen Sprachraum durchgesetzt.
Nach 1945 wiederholte Europa-Reisen. Mitarbeit bei: Aufbau, Commentary, Constellation, „The Nation“, „New Yorker Staatszeitung“ und „Herold“, „Die Presse“ (Wien), „Praline“, „Reader’s Digest“, „Revue“, „Die Weltwoche“ (Zürich).
Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 507 ff./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.