Exil Lexikon Wantoch, Susanne

Wantoch, Susanne

Kindheit in Wien, Hamburg, Köln, ab 1921 in Linz-Urfahr (Oberösterreich); dort ab 1927 Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes. Fünf Klassen Realgymnasium in Linz, dann Bundeserziehungsanstalt Boerhaavegasse in Wien. 1930 Matura. Ab 1932 Studium an der Universität Wien: Englisch und Französisch. 1936-38 Fremdsprachenkorrespondentin bei einer britischen Schiffahrtslinie in Wien. Erste Publikationen.

1938 Heirat mit Theo A. Wantoch, Arzt. Im selben Jahr aus Wien nach China polizeilich abgemeldet. November 1938 bis November 1946 in China: Krankenpflegerin des Roten Kreuzes in den Provinzen Kueitschou und Honan. Ab 1941 Sprachlehrerin für Englisch und Deutsch an verschiedenen Universitäten in China.

Im Februar 1947 erschien im „Österreichischen Tagebuch“ ihre erste Nachkriegsveröffentlichung „Indienbilder“, in der sie ihre Eindrücke von der Rückreise über Indien und Ägypten schildert. 1947 Rückkehr nach Wien, Englischlehrerin an Wiener Hauptschulen, Sekretärin und Korrespondentin einer Anwaltskanzlei. Ab Jänner 1952 freie Journalistin und Schriftstellerin, Filmkritikerin der „Österreichischen Volksstimme“. Beiträge für „Volksstimme“, „Der Abend“, „Stimme der Frau“, „Österreichisches Tagebuch“ und „Tagebuch“. Seit Anfang Juli 1959 im Gebiet der Raxalpe abgängig. Bergung der sterblichen Überreste am 11.5. 1964.

Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 668 f./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.

Werkverzeichnis

Forschungsliteratur

  • Hackl, Erich - Abgängig seit Juli 1959

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