(ursprünglich: Arthur Rosenthal)
Bundesrealgymnasium Wien, mit Ende des Schuljahrs 1938 vom Schulunterricht ausgeschlossen. Ende Jänner 1939 mit „trainee permit“ nach England. In London Hilfsarbeiter in Schuhfabrik, dann Taschnerei. Mai 1940 als „enemy alien“ interniert und nach Australien deportiert. Lager in Neusüdwales. Herbst 1941 wieder in London. Zuschneider in Gürtelfabrik, dann Metalldreher. Funktionär der Jugendorganisation „Free Austrian Youth“. 1942 Kommunistischer Jugendverband. 1943 Heirat mit Edith West (geb. 1919 Wien). Beiträge in „Zeitspiegel“ und „Young Austria“.
1943 freiwillige Meldung zur britischen Armee. 1944 bei der Landung der Alliierten in der Normandie eingesetzt. Zu Kriegsende nach Italien überstellt.
Ende 1946 Rückkehr nach Wien. Lektor und Fremdsprachen-Korrektor im Globus-Verlag, Schriftsteller, Theaterkritiker. 1967-82 Kulturredakteur der „Volksstimme“ (Wien; Zentralorgan der KPÖ). Essays für „Weg und Ziel“ (theoretisches Organ der KPÖ) und die Literaturzeitschrift „das pult“ (St. Pölten).
Angaben nach: Bolbecher, Siglinde/Kaiser, Konstantin: Lexikon der österreichischen Exilliteratur. Wien 2000, 692 ff./Bearbeitet von Armin Eidherr, Salzburg.