Exil Praxisfelder 07.) Davidstern und Kreuz. Joseph Roths ungewöhnliches Fragment Emigration (1937)

Joseph Roth - Romancier und Journalist

Mit Joseph Roth (1894-1939) verbinden an Literatur interessierte Menschen zunächst wohl seinen Roman „Radetzkymarsch“ (1932) als melancholischen Schwanengesang auf die Habsburger Monarchie oder auch „Hiob“ (1930), jenen Text, der in eindringlicher Weise die ausgelöschte Kultur des Ostjudentums im „Shtetl“ aufbewahrt.

Joseph Roth ist aber ohne Zweifel auch einer der brillantesten Essayisten der österreichischen Literatur. Sein umfangreiches journalistisches Werk füllt die ersten drei Bände der Werkausgabe (vgl. Joseph Roth 1-3), viele „seiner Zeitgenossen kannten ihn als Journalisten, der Mitte der zwanziger Jahre begann, mit Erfolg auch Zeitromane zu schreiben […].“ (Joseph Roth 1, 1109) Seine Wiederentdeckung nach dem Zweiten Weltkrieg galt zunächst dem „Meister des impressionistischen Erzählens“ oder dem „Chronisten der untergegangenen K.u.K.-Monarchie“. (Joseph Roth 1, 1109)

„Erst nach und nach kam wieder ins Bewußtsein, was Roths Cousin Fred Grubel auf einen knappen Nenner gebracht hat: Der Journalismus gab ihm ‚bread and butter‘.“

Joseph Roth 1, 1109

Die Roth-Werkausgabe dokumentiert, dass Roths journalistisches Werk „zumindest vom Umfang größer als das erzählerische“ (Joseph Roth 1, 1109) ist, und sie präsentiert einen „Artikelschreiber, der ‚Das Antlitz der Zeit‘ zeichnete, so brillant und wortgewaltig, so betroffen und engagiert, so weitsichtig und klug, daß die Texte bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.“ (Joseph Roth 1, 1109)

Schon während des Ersten Weltkrieges schreibt Roth für die Kriegszeitung der 32. Infanterietruppendivision, 1919 gründete Benno Karpeles, der schon das pazifistische Blatt „Der Friede“ betreut hatte, bei dem Roth publizierte, die Zeitung „Der Neue Tag“, in der Roth unter der Rubrik „Wiener Symptome“ seine Gedanken niederlegte. Als das Blatt nach kurzer Zeit ihr Erscheinen einstellen musste, ging Roth nach Berlin, wo er Mitarbeiter der „Neuen Berliner Zeitung“ wurde, allerdings gleichzeitig für andere Zeitungen und Zeitschriften schrieb, nicht zuletzt um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Seine Artikel für den „Vorwärts“ etwa zeichnete er mit der „rote Joseph“, 1923 arbeitete er für Wiener und Prager Zeitungen, im gleichen Jahr begann seine Arbeit bei der „Frankfurter Zeitung“, bei der er „als einer der Starjournalisten der Weimarer Republik Karriere machte“. (Joseph Roth 1, 1116)

Als Paul von Hindenburg 1925 zum Reichspräsidenten gewählt wird, leitet dies einen tief greifenden Wandel im Leben Roths ein. Er verlässt Deutschland und geht nach Frankreich.

Er arbeitet nun fast ausschließlich für die bürgerlich-liberale „Frankfurter Zeitung“, deren Feuilleton-Redaktion etwa Arthur Holitscher, René Schickele, Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Franz Theodor Csokor, Anton Kuh oder Soma Morgenstern angehören. Roth entfernt sich von den tagespolitischen Themen, er verfasst Literaturrezensionen und Feuilletons im „Stil der Wiener Schule, die inhaltlich und vor allem stilistisch zum Besten gehören“, was „in den Zeitungen jener Jahre“ erschien. (Joseph Roth 2, 1024 f) Besonders hervorzuheben sind Roths Reisereportagen, die ihn in den folgenden Jahren nach Russland, Polen, Spanien, Albanien, Jugoslawien, Frankreich, Italien und Deutschland führen.

Trotz der einsetzenden literarischen Karriere Roths und seiner zunehmenden Arbeit an seiner Prosa blieb er, wenngleich die Anzahl seiner Beiträge nun zurückgeht, auch Journalist und Essayist. Seine journalistische Tätigkeit nimmt dann im Jahre 1933 wieder merklich zu, denn Roth geht noch im Februar 1933 ins Pariser Exil, und er arbeitet bis zu seinem Tod im Jahre 1939 für unterschiedlich orientierte Exilpresse-Organe, etwa für das „Pariser Tageblatt“, die „Pariser Zeitung“, „Das Neue Tage-Buch“, „Die Sammlung“, den „Christlichen Ständestaat“ und die „Österreichische Post“.

Aufgabe:

Öffnen Sie nun in unser ARBEITSBLATT, um die Frage 1 (Joseph Roth: Poetische Texte, Publikationsorgane) zu beantworten. Im Arbeitsblatt finden Sie weitere Anleitungen. Wenn Sie Ihre Fragen beantwortet und Ihre Eintragungen gemacht haben, dann speichern Sie Ihr Arbeitsblatt auf Ihrem PC oder auf Diskette, um es für weitere Fragen im Zuge dieses Praxisfeldes neuerlich aufrufen und bearbeiten zu können.

Das Fragment Emigration

Im Fragment „Emigration<„, mit dem Sie sich im Folgenden näher auseinandersetzen sollen, entwirft Joseph Roth Thesen zur und Betrachtungsweisen von Emigration und Exil, die in manchen Passagen verstörend anmuten. Das Fragment gliedert sich in zehn mit römischen Zahlen überschriebene Abschnitte, Sie können diese zunächst im Überblick kennen lernen.

I. Roth hält zunächst fest, dass er kein politischer Emigrant sei. Den Erhalt des „Asylrecht[s] von der Gemeinde der Obdachlosen“ verstehe er als „Auszeichnung“, er, „der noch eine politische Heimat habe“, sei stolz darauf, unter den Heimatlosen sprechen zu dürfen.

II. Die „heutige deutsche Emigration“ sei, fährt er fort, mit keiner anderen in der Geschichte zu vergleichen, denn die Literatur sei nicht nur „körperlich“, sondern auch „geistig“ aus der Heimat verbannt worden. Es hätte bislang noch keine Emigration nach „Rassengesetzen, sondern nur aus politischen [Gründen, M. K.]“ gegeben. „Unrecht“ wäre es nicht zuzugeben, dass manche, „die aus sogenannten ‚rassischen‘ Gründen“ Deutschland verlassen haben, aus politischen Gründen keineswegs ausgewandert wären, sondern im Gegenteil die politische Konzeption des Hitlerschen Regimes bejaht und sogar unterstützt hätten. Roth meint, dass unter den Emigranten einige seien, die „ohne Rassengesetzgebung brave SA- und SS-Männer geworden wären“, „paradoxal“ ausgedrückt: „Gott habe die Juden vor Sünden bewahrt“, „[…] Er habe ihnen Glück durch Unglück beschert“. (Joseph Roth 3, 755, 756)

III. Aber, so hält Roth fest, „ein vertriebener Jude – selbst wenn er ohne Rassengesetze in seiner Heimat ein SA-Mörder geworden wäre, bleibt doch ein Vertriebener, und wir, die wir an Gott glauben, müssen an diesem Vertriebenen die göttliche Gnade erkennen, die ihn verhindert hat, ein Mörder zu werden – […]“. (Joseph Roth, 3, 756)

IV. Für Roth sind es Tatsachen, dass „die Mehrzahl der deutschen Emigranten Juden sind; […], daß in den meisten Ländern ein latenter Antisemitismus herrscht; […], daß unter den Vorwürfen, die man gegen das Dritte Reich erhebt, jener gegen seinen tierischen Antisemitismus am wenigsten Wirkung haben kann.“ Für Roth sei das „Gegenteil“ zutreffend: Der „Antisemitismus des Dritten Reiches gehörte zu seinen wirkungsvollsten Propagandamitteln“, da er „den latenten bestialischen Instinkt jedes Plebejers außerhalb des Dritten Reiches [haargenau treffe], der […] das Heimische nur deshalb nicht hassen kann, weil es ihm das Gesetz verbietet, und der sich also mit verzehnfachter Gewalt gegen jenes Element stürzt, das von dem Gesetz weniger oder gar nicht geschützt wird.“ (Joseph Roth 3, 757)

„Alle Sympathie – und täuschen wir uns nicht, sie ist nicht gering -, die das Dritte Reich außerhalb seiner Grenzen gefunden hat, hat ihren Grund in latentem Antisemitismus. In der Tat ist es dem Dritten Reich gelungen, die ganze Emigration mit dem Judentum identisch erscheinen zu lassen, und die Spekulation war richtig. Von vornherein nimmt man von jedem Emigranten an, er sei ein Jude.“

Joseph Roth 3, 757

V. „Auch“, so fährt Roth fort, wenn „80, ja 90 % der Emigranten jüdisch“ seien, „so sind sie [die jüdischen Emigranten, M. K.] dennoch nicht bezeichnend […]“, denn „numerische Mehrheiten“ seien nie bezeichnend, und so folgt seine Forderung „Man vergesse nicht die Christen!“.

Roth entwickelt die Ansicht, dass „in den Augen der Hitlerischen Heiden […] nicht allein die Juden, sondern auch die Christen Kinder Israels“ seien, “ – und augenscheinlich ist es jedem Klarsichtigen, daß der Antisemitismus ein Vorwand war und daß er eigentlich ein Antichristianismus ist.“ Man habe „im Dritten Reich mit dem Boykott jüdischer Geschäfte angefangen, lediglich, um zu dem Boykott christlicher Kirchen vorzugehen. Man hat den Davidstern angespien, um das Kreuz anzugreifen. […]“ Alfred Rosenberg wisse wohl, „daß der Stern Davids und das Kreuz Christi miteinander verwandt sind, niemals aber das Kreuz mit dem Hakenkreuz.“

Es sei zu spät, meint Roth, den „deutschen Christen“ einen Vorwurf zu machen, „daß sie nicht zeitig genug erkannt haben, in welche Gefahr sie sich begaben, als sie teilnahmslos beinahe, indifferent auf jeden Fall der Rassengesetzgebung gegen die Juden gegenüberstanden.“

„Vielleicht“ schreibt Roth, „haben hier zum erstenmal in der europäischen Geschichte die Juden ihre Haut für das Christentum zu Markte getragen, und vielleicht liegt dieses im Sinne der Vorsehung, deren Sinn und Wege wir nicht kennen.“ Er hält fest: „[…] so wie – noch vor vier Jahren – der Name Moses als Schandname galt, ist es heute der Name Jesus Christus. Nein! Man hatte nicht eigentlich den Davidstern gemeint, der ohnehin nicht zu fürchten war. Man hat das Kreuz gemeint, das man weit mehr fürchtet.“ (Joseph Roth 3, 758)

Roth erhebt gegenüber „der politischen Vertretung der kath.[olischen] Kirche den Vorwurf“, sie hätte „diese Verkettungen nicht rechtzeitig“ erkannt. Allerdings bedeute dies nicht, dass er „die Autorität der Kirche“ angreife, indem er „ihr einen der vielen politischen Fehler“ nachweise, „den sie im Lauf der Jahrhunderte begangen hat, ohne an ihrem Wesen Schaden zu nehmen; denn sie wird Rosenbergs Mythus des 20. Jahrhundert ebenso überdauern, wie sie die spanische Inquisition überlebt hat, deren Feindin sie auch gewesen ist.“ (Joseph Roth 3, 758)

VI. Joseph Roth meint, dies deshalb betonen zu müssen, weil der „deutsch-heidnische Antisemitismus von heute“ häufig mit der „spanische[n] Inquisition“ verglichen werde und man aufgrund von Unkenntnis der „Divergenzen“, „die zwischen Spanien und Rom“ bestanden hätten, geneigt sei, Rom, das „geradezu ein Opfer der Inquisition gewesen“ sei, für diese verantwortlich zu machen. Nun bestünde die Gefahr, „in der neuheidnischen Judenvertreibung“ nichts anderes sehen zu können als den Antisemitismus der ‚Christen‘ schlechthin; wozu viele Juden neigen.“ Der „Antisemitismus der Inquisition“ sei „ein religiöses, ein metaphysisches Mißverständnis“ gewesen, der Antisemitismus des „deutschen Barbarismus“ aber sei „die logische Folge eines heidnischen Rationalismus.“ Die „heutigen Deutschen“ würden „die Juden nicht deshalb hassen, weil sie Jesus Christus gekreuzigt haben, sondern weil sie ihn hervorgebracht haben.“

VII. Obwohl die „deutsch-katholische Emigration“, so meint Roth, „an Zahl weitaus geringer als die deutsch-jüdische“ sei, erscheine ihm diese „in ihrer Bedeutung weitaus charakteristischer.“ Denn nach Roth träfe „der Neuheide“ erst „im Katholiken […] jenes Ziel, das er zuerst mit seinem Antisemitismus visiert hatte.“ „Der Christ – als Bekenner und Träger des Kreuzes – war gemeint, als Rosenberg anfing, den jüdischen Gemischtwarenhändler zu boykottieren;“ und für den Barbaren […] war es selbstverständlich, die antisemitischen Instinkte der Ahnungslosen in den Dienst seiner antichristlichen Tendenzen zu stellen.

„Heute“, so meint Roth, stünden „an den Wänden der Kirchen jene Inschriften“, die „vormals an den Wänden der Synagogen gestanden hatten“, „beinahe“ wären „die Synagogen über den Kirchen vergessen“, und „die Sieben Weisen von Zion [wurden] in den Augen des Neuheiden weniger gefährlich […] als der Heilige Vater in Rom.“ Denn als die Nationalsozialisten „die Klagemauer in Jerusalem zu bespucken“ begonnen hätten, da wäre die „Peterskirche, mit der sie ein verlogenes ‚Konkordat‘ geschlossen haben“, gemeint gewesen. Aus diesen Gründen seien „die katholischen Emigranten […]“ charakteristischer für die Emigration als die jüdischen, denn die „Rosenbergs fürchten nicht die zionistischen Weltkongresse, nicht die Sieben Weisen von Zion, nicht den zerstörten Tempel von Jerusalem: Sie fürchten den unzerstörbaren: das Evangelium.“

VIII. Im achten Abschnitt legt Roth seine Ansichten zu Rolle und Situation des deutschen Protestantismus dar. „Der Antisemitismus“ sei eine „selbstverständliche Tradition“ gewesen, beinahe ebenso „der Kampf gegen die katholische Kirche“. „Wer hätte denken können, daß der Nationalsozialismus auch das Luthertum angreifen würde?“

Roth spitzt zu: „Als Hitler an die Macht kam und sein Werk ‚Mein Kampf‘ von allen ergebenen Zungen gelobt wurde, war der Vergleich Hitler – Luther geradezu landläufig. Wir haben hier nicht die innere Wahrheit dieses Vergleiches zu prüfen. Dem Verfasser dieser Zeilen scheint es in der Tat, daß das Neuheidentum Hitlers zusammenhängt mit den Thesen von Wittenberg und ohne diese undenkbar wäre. Aber angesichts der Verfolgungen der protestantischen Kirche verstummen die persönlichen Überzeugungen des Autors dieser Zeilen. Verstummt sind ja auch im Dritten Reich diejenigen, die Hitler mit Luther verglichen.“

Die Juden seien „auf einen Angriff vorbereitet“ gewesen, die „deutschen Katholiken hätten es sich leicht denken können, daß sie vom Dritten Reich verfolgt würden“, die „Verfolgung der protestantischen Kirche in Deutschland“ aber sei „ebenso eine Originalität des Dritten Reiches wie die Rassengesetze gegen die Juden.“ Die deutschen Protestanten hätten zuerst geschwiegen, denn „seit dreihundert Jahren“ hätten sie „sozusagen keine Tradition im Verfolgtwerden“. Dann aber hätten sie sich „sehr schnell gewöhnt“, und „ihre Reaktionen waren heftiger und prompter sogar als die der Katholiken.“ Die Gründe dafür sieht Roth in der Abhängigkeit der Priester von Rom und der komplizierten geistlichen Hierarchie der katholischen Kirche. Die protestantischen Geistlichen hingegen hätten „mehr politische Bewegungsfreiheit“ und „konnten prompter reagieren“ und „sie haben reagiert.“

Die Nationalsozialisten hatten nach Roths Ansicht geglaubt, nach „einem Scheinkonkordat mit dem Vatikan sei es ganz leicht, mit der Idee Christi fertig zu werden […].“

Markus Kreuzwieser:
Davidstern und Kreuz. Joseph Roths ungewöhnliches Fragment Emigration (1937)

Roth spitzt zu: „Als Hitler an die Macht kam und sein Werk ‚Mein Kampf‘ von allen ergebenen Zungen gelobt wurde, war der Vergleich Hitler – Luther geradezu landläufig. Wir haben hier nicht die innere Wahrheit dieses Vergleiches zu prüfen. Dem Verfasser dieser Zeilen scheint es in der Tat, daß das Neuheidentum Hitlers zusammenhängt mit den Thesen von Wittenberg und ohne diese undenkbar wäre. Aber angesichts der Verfolgungen der protestantischen Kirche verstummen die persönlichen Überzeugungen des Autors dieser Zeilen. Verstummt sind ja auch im Dritten Reich diejenigen, die Hitler mit Luther verglichen.“

Die Juden seien „auf einen Angriff vorbereitet“ gewesen, die „deutschen Katholiken hätten es sich leicht denken können, daß sie vom Dritten Reich verfolgt würden“, die „Verfolgung der protestantischen Kirche in Deutschland“ aber sei „ebenso eine Originalität des Dritten Reiches wie die Rassengesetze gegen die Juden.“ Die deutschen Protestanten hätten zuerst geschwiegen, denn „seit dreihundert Jahren“ hätten sie „sozusagen keine Tradition im Verfolgtwerden“. Dann aber hätten sie sich „sehr schnell gewöhnt“, und „ihre Reaktionen waren heftiger und prompter sogar als die der Katholiken.“ Die Gründe dafür sieht Roth in der Abhängigkeit der Priester von Rom und der komplizierten geistlichen Hierarchie der katholischen Kirche. Die protestantischen Geistlichen hingegen hätten „mehr politische Bewegungsfreiheit“ und „konnten prompter reagieren“ und „sie haben reagiert.“

Die Nationalsozialisten hatten nach Roths Ansicht geglaubt, nach „einem Scheinkonkordat mit dem Vatikan sei es ganz leicht, mit der Idee Christi fertig zu werden […].“

Aber die Protestanten wären von „einer Leidenschaft erfüllt, welche die Grenze des Märtyrertums erreicht“ und „niemals war in Deutschland die Beziehung zwischen Protestantismus und Katholizismus so stark wie jetzt. […] Jener Geist, der stets das Böse will und stets das Gute schafft, hat hier in einer überraschenden Weise gewütet. Zum erstenmal in der deutschen Geschichte seit der Revolution gibt es eine echte Solidarität zwischen Protestanten und Katholiken. Sehr wenige Protestanten emigrieren aus Deutschland. Es liegt in der Natur ihrer Religion, nicht auszuwandern, sondern eben zu bleiben und zu protestieren. Der leibliche Untergang ist ihnen gewiß. Sie befruchten mit ihrem Blut die deutschen Felder, aus denen in den nächsten Jahren schon neue christliche Äcker werden.“

Joseph Roth 3, 761f.

IX. Im neunten Abschnitt wendet sich Roth nach Juden und Christen der so genannten „linken Bewegung“ zu, denn „neben den Juden bilden den größten Teil der Emigration die sogenannten ‚revolutionären‘ Elemente, Sozialisten, Kommunisten und Anarchisten.“ Und diese erlebten nun „zum erstenmal das Schicksal ihrer geistigen Väter.“ Sie seien in Deutschland „saturiert von Legalität“ und „fast schon im Begriff [gewesen], zwar nicht ihre Ideen aufzugeben, wohl aber jenen ‚Elan‘ zu verlieren, der integraler Bestandteil jeder revolutionären Idee ist.“

„Das Dritte Reich“ hätte, so meint Roth, „vielleicht die überlieferten Vorstellungen von der revolutionären Methodik zunichte gemacht; aber es hat den Impetus der revolutionären Individuen enorm gestärkt“, denn nun sei „in vielen einzelnen Sozialisten und Kommunisten […] jene anarchistische Bereitschaft wieder erwacht, von denen einst die russischen Sozialrevolutionäre beseelt waren, die mit ihren Bomben, dem von Marx und Lenin verdammten Individualterror, dem Bolschewismus den Weg frei gemacht haben. […]“

„Wenn es nach Marx und Lenin gegangen wäre, so hätte man die Weltrevolution spätestens zwei Jahre nach [der] bolschewistischen gehabt.“ Aber das „Gegenteil ist der Fall“ gewesen! Für Roth hat das damit zu tun, dass es „in den anderen Ländern außer in Rußland keine Terroristen und keine Sozialrevolutionäre gegeben“ habe.

Denn „historisch entscheidend ist eben immer das Individuum, das Werkzeug, das Gott bestimmt. […] Die abstruse und abstrakte Idee, das Rebellische dem einzelnen zu verwehren, aber erst im Kollektiv dafür die Legitimation zu erteilen, hat nicht nur nicht jenen „Fortschritt“ gebracht, der die Religion der Marxisten ist, sondern hat im Gegenteil Faschismus und Nationalsozialismus erzeugt. Man beraubt nicht ungestraft das Individuum seines primären Rechtes: zu rebellieren.“

Joseph Roth 3, Seitenangabe?

Nun aber lasse sich erkennen, „daß viele die sozialistische und kommunistische Doktrin abgeschworen haben;“ vielleicht bilde „sich eine neue Internationale, die Vierte, die Sozialrevolutionäre, deren Glieder aus allen Lagern kommen – aus den religiösen wie aus den areligiösen, weder von Moskau abhängig noch vom sogenannten Trotzkismus.“ (Joseph Roth 3, 763)

X. Im letzten Abschnitt, der vorliegt, spricht Roth „über die sogenannten ‚bürgerlichen‘ Emigranten […], die […] aus ökonomischen Gründen Deutschland verlassen haben.“

Für die Juden unter ihnen „könnte […] der Satz gelten: Gott wohnt sehr hoch, und man erinnert sich Seiner erst, wenn es einem ganz schlecht geht. Es sind dies Emigranten, die eigentlich die Noblesse, die diesem Begriff impliziert ist, dementieren.“ Roth meint, dass es „keinen Sinn“ hätte, „über sie zu sprechen, wäre nicht die Tatsache, daß sie Kinder haben, Brüder, Vettern, die von ihnen leben.“ „Der größte Teil der jüdischen Handel treibenden Kleinbürger wäre“, so heißt es im Text, „ohne den Judenboykott freilich in Deutschland geblieben, und viele von ihnen sind auch dahin zurückgekehrt. Jüdische Bankiers, die vor dem Anbruch des Dritten Reiches sich nicht nur damit begnügten, den Nationalsozialismus für „gar nicht so schlimm“ zu halten, sondern auch durch direkte und indirekte Geldzuwendungen sich eine gute Note bei den zukünftigen Machthabern zu sichern versucht haben, haben auch heute noch nicht aufgehört, an die Rückkehr nach Deutschland zu denken.“ Und dies ist für Roth „tragischer, irriger Sinn, ja […] Sinnesverwirrung!“

Da nun „im Ausland“ das „Geschäft“ „schlimmer oder weniger gut“ gehe als in Deutschland, „vermischt sich auf eine seltsame Weise der Geschäftssinn mit dem Patriotismus, und der Handelsgeist bekommt Heimweh. Jede Emigration hat ihre widerlichen Erscheinungen. Widerlicheres aber als diese deutschen Geschäftstreibenden hat bis jetzt wohl keine gehabt. Trotz ihrem ganzen Heimweh kaufen sie kubanische Pässe, peruanische Staatsbürgerschaften, und während sie sich schon vorbereiten, den neuen Vaterländern die Steuer zu hinterziehen, weinen sie deutsche Tränen auf die neuen Pässe und Identitätskarten. Sie sind der Absud der Emigration. Obenauf schwimmen sie – sichtbar -, und da sie Geld einzubringen versprechen, den Gastländern weniger unangenehm als Proletarier, Gelehrte, Künstler und Schriftsteller. Es gelingt ihnen, in ihrem Heimweh ebenso heimisch zu sein wie in ihrer Gaststätte. Und gäbe es eine Möglichkeit für Behörden, jene Maßstäbe der Sauberkeit, der Gesinnung auf die Aufenthaltsbewilligung anzuwenden, die wir uns wünschen, so wäre es angemessen, ihre Austreibung zu fordern.“

Joseph Roth 3, 764

Im Gegensatz zu den russischen Emigranten der Revolutionszeit hätten die deutschen Exilanten des Dritten Reichs „kein Gold, keine Juwelen, keinen Besitz im Ausland […].“ Hunderttausende, die auswandern wollten, hätten sich nicht einmal eine Fahrkarte bis zur Grenze kaufen können. So ist es für Roth ein Gebot der „Gerechtigkeit, auch die in Deutschland verbliebenen Hunderttausende der Emigration zuzurechnen“. Man könne sich „den Zustand eines Menschen, der ausgewandert und im Land geblieben ist – zu gleicher Zeit -, nicht vorstellen.“

„Von einigen süddeutschen – insbesondere bayrischen oder rheinländischen – Deutschen hört man, daß sie ihre Hoffnung auf das einzige noch freigebliebene deutsche Land setzen, nämlich Österreich. Auf die bleibende Selbständigkeit dieses Landes hoffen sie.“

Joseph Roth 3, 764

Mit diesem Satz schließt bzw. bricht das Manuskript, ein Fragment (?), ab.

"[...] da Gott die Juden vor Sünde bewahrt hat und da Er ihnen Glück durch Unglück beschert"

Sie haben nun dieses zum Teil verstörende Manuskript – „Fragment?“, so lautet die Gattungs-Bezeichnung in der Werkausgabe, Roth 3, 764 – Emigration von 1937, das im Leo Baeck Institute (New York) aufbewahrt ist, in seinen wesentlichen Dimensionen und Aussagen kennen gelernt.

Aufgabe:

Bitte kreuzen Sie nun an, mit welchen sozialen, politischen, religiösen oder ethnischen Gruppen unter den Exilanten sich Roths Text besonders auseinandersetzt.

Monarchisten
Nein, das ist nicht richtig. Der Text hat diese Gruppe nicht im Blick.
Ja, das ist richtig. Insbesondere im Kapitel VIII spricht Roth darüber.
Ja, das ist richtig. Insbesondere im Kapitel VII spricht Roth darüber.
Nein, das ist nicht richtig. Homosexualität ist kein Thema.
Ja, das ist richtig. Insbesondere im Kapitel I und II schreibt er darüber.
Nein, das ist nicht richtig. Sinti und Roma sind kein Thema in diesem Fragment.
Nein, das ist nicht richtig. Die Kommunistische Partei Deutschlands spielt keine Rolle in Roths Fragment.
Nein, das ist nicht richtig. Maler, Graphiker usw. werden als eigene künstlerische Gruppe nicht behandelt.
Nein, das ist nicht richtig. Sie werden als eigene künstlerische Gruppe nicht behandelt.
Nein, das ist nicht richtig. Sie werden als eigene Berufsgruppe nicht behandelt.
Ja, das ist natürlich richtig. Ihnen gehört durchgehend das besondere Interesse des Autors (z. B. Kap. II, III, IV, V, VI, VII, X).
Ja, das ist richtig. Insbesondere im Kapitel X spricht Roth darüber.

Joseph Roth entwickelt 1937 eine Sicht auf „Emigranten“, die den heutigen Leser/die heutige Leserin in machen Aussagen – unter Berücksichtigung der Kenntnisse über den Holocaust – verstören kann.

Aufgabe:

Wechseln Sie wieder in unser ARBEITSBLATT und beantworten Sie, bitte, die Frage 2 (Verstörende Textpassagen in „Emigration“). Rufen Sie, bitte, dazu wieder Ihr schon gespeichertes Arbeitsblatt von dem von Ihnen gewählten Speicherplatz auf. Vergessen Sie nicht, Ihre Arbeitsergebnisse im Anschluss wieder unter demselben Filenamen auf Ihrem PC oder Ihrer Diskette zu speichern.

Roths Aussagen sind im Kontext seiner privat-biographischen, politisch-weltanschaulichen, religiösen und poetisch-ästhetischen Entwicklung zu sehen, die, seit den zwanziger Jahren angelegt, sich seit 1933 bis zu seinem Tod 1939 vielschichtig, oft widersprüchlich-verwirrend darstellen und zuspitzen.

Wie Sie bereits der Einleitung dieses Moduls entnommen haben, geht Roth unmittelbar nach der „Machtergreifung“ Hitlers (30. Jänner 1933) ins französische Exil. Er engagiert sich intensiv im publizistischen Kampf gegen den Nationalsozialismus (Lunzer 1994, 283), den er seit dessen Entstehung immer hellsichtig, pointiert-aggressiv und voller beißendem Sarkasmus angegriffen hat.

An den Freund und Gönner Stefan Zweig schreibt er Mitte Februar 1933:

„[…] Inzwischen wird es Ihnen klar sein, dass wir großen Katastrophen zutreiben. Abgesehen von den privaten – unsere literarische und materielle Existenz ist ja vernichtet – führt das zu einem neuen Krieg. Ich gebe keinen Heller mehr für unser Leben. Es ist gelungen die Barbarei regieren zu lassen. Machen Sie sich keine Illusionen. Die Hölle regiert.“

Joseph Roth: Briefe, 249

Kennzeichnend ist Roths Kompromisslosigkeit. Er lehnte etwa prinzipiell alle Angebote ab, in Deutschland zu publizieren (für die „Frankfurter Zeitung“ oder beim S. Fischer Verlag). Ökonomische Rücksichten „anerkannte er angesichts der Brutalität des ‚Dritten Reichs‘ nicht an“, und diese Konsequenzen und Kompromisslosigkeit forderte er auch „von allen anderen Intellektuellen, von den betroffenen Menschen überhaupt“ (Lunzer 1994, 288) unerbittlich ein. Die zunächst schwankenden Haltungen von Thomas Mann – er publizierte bis 1935 in Deutschland -, Stefan Zweig – er publizierte bis 1936 in Deutschland -, Alfred Döblin oder René Schickele bekämpfte er in Artikeln und polemischen Briefen. (Lunzer 1994, 288)

Der berühmte Brief an Stefan Zweig vom 7. November 1933 kann Ihnen als Beispiel für diese Haltung und Roths Reaktionen dienen, Sie können Ihn hier nachlesen:

Aufgabe:

Wechseln Sie nun wieder in unser ARBEITSBLATT und beantworten Sie dort die Fragen 3.1 und 3.2. (Individuelles Handeln und Rebellion in „Emigration“). Rufen Sie, bitte, dazu wieder Ihr schon gespeichertes Arbeitsblatt von dem von Ihnen gewählten Speicherplatz auf. Vergessen Sie nicht, Ihre Arbeitsergebnisse im Anschluss wieder unter demselben Filenamen auf Ihrem PC oder Ihrer Diskette zu speichern.

Am 1. Juli 1933 erschien Joseph Roths Essay „Dichter im dritten Reich“ im von Leopold Schwarzschild herausgegebenen „Das Neue Tage-Buch“. Dieser Artikel polemisiert glänzend und temperamentvoll gegen Gottfried Benns (1886-1958) Bekenntnis zum Nationalsozialismus, das er in „Der neue Staat und die Intellektuellen“ (1933) gibt.

„Wirkungsvoll“, schreibt Heinz Lunzer, „waren solche Aufsätze [von Roth, M. K.] durch ihre Empörung, ihren Zorn, weniger durch kühle Logik oder Souveränität. Sie sind Gefühlsausbrüche eines Einzelnen, keine systematische theoretische Auseinandersetzung. Roth arbeitete engagiert und voll Empörung daran, den Nationalsozialismus zu bekämpfen, […].“ (Lunzer 1994, 288) Auch Roths Fragment „Emigration“ (1937) ist keine systematische theoretische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

Aufgabe:

Wechseln Sie nun wieder in unser ARBEITSBLATT und beantworten Sie die Fragen 4.1. und 4.2. („Emigration“ als eine systematische theoretische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus?). Rufen Sie, bitte, dazu wieder Ihr schon gespeichertes Arbeitsblatt von dem von Ihnen gewählten Speicherplatz auf. Vergessen Sie nicht, Ihre Arbeitsergebnisse im Anschluss wieder unter demselben Filenamen auf Ihrem PC oder Ihrer Diskette zu speichern.

Im „Prager Mittag“ vom 6. September 1933 macht Joseph Roth unter dem Titel „Ich verzichte“ (Joseph Roth 3, 492-494), deutlich, dass er nicht daran denkt, seine Bücher, wie ihm angeboten wurde, in Deutschland erscheinen zu lassen:

„Als österreichischer Monarchist, konservativer Mann und unerbittlicher Feind jener Regierung, an deren Spitze ein Tapezierer steht, erwiderte ich dem Verleger: daß ich darauf verzichte, im ‚Dritten Reich‘; derzeit genannt Deutschland, zu erscheinen.“

Joseph Roth, 3, 493

Roths Schärfe und Lust zur Polemik, die sich in diesem Zitat findet, ist Ihnen schon bekannt. Es findet sich hier aber auch der Hinweis auf Roths politische Selbsteinschätzung: „Monarchist“ und „konservativ“.

„Angesichts der Hitlerschen Barbarei erloschen Roths frühere Bedenken über die Monarchie“, hält Roths Biograph David Bronsen fest. (Bronsen 1994, 268) Und derselbe Roth, der sich 1923 noch in „Wiener Kaffeehäusern als atheistisch und antireligiös äußerte, hatte sich mit seiner neuentdeckten Liebe zu den Habsburgern zum Hasser von deren Feinden – des ‚Preußentums‘ und des Protestantismus – entwickelt und sich zu deren Stützen bekannt: dem k. und k. Militär und dem Katholizismus.“ (Bronsen 1994, 269) Der österreichische Patriotismus, der Monarchismus und die Neigung zum Katholizismus haben für David Bronsen alle die gleiche Wurzel, das „Bedürfnis eines Bindungslosen nach der Unterwerfung“, das Festhalten an „altem Brauch und geheiligter Tradition“, die „Sehnsucht des Gefährdeten nach Ordnung, Hierarchie und Geborgenheit“. (Bronsen 1994, 269)

Aufgabe:

Wechseln Sie wieder in unser ARBEITSBLATT und beantworten Sie dort die Frage 5 (Joseph Roth – Gesinnungswandel). Rufen Sie, bitte, dazu wieder Ihr schon gespeichertes Arbeitsblatt von dem von Ihnen gewählten Speicherplatz auf. Vergessen Sie nicht, Ihre Arbeitsergebnisse im Anschluss wieder unter demselben Filenamen auf Ihrem PC oder Ihrer Diskette zu speichern.

„Es ist Zeit, wegzugehen. Sie werden unsere Bücher verbrennen und uns damit meinen. Wenn einer jetzt Wassermann heißt, oder Döblin oder Roth, darf er nicht länger abwarten. Wir müssen fort, damit es nur Bücher sind, die in Brand gesteckt werden.“

Mitteilung Fred Grubel an David Bronsen, zit. nach Bronsen 1994, 234

Das Zitat gibt die Worte Roths wieder, die er im Juni 1932 in der Mampe-Stube in Berlin geäußert haben soll, als das Verbot der nationalsozialistischen Sturmtruppen aufgehoben wurde. Nach der geradezu erschreckenden Hellsichtigkeit dieser Sätze erschreckt David Bronsens Feststellung, dass, „strenggenommen […] sich Roth in der Emigration selber zu den Antisemiten [hätte] zählen können.“ Roths Bemühen, sich von den Juden abzusetzen, Auskünfte bei Ausfüllen eines Fragebogens wie „Gehört zur deutschen Emigration auf Grund seiner Überzeugung als Katholik und österr.[eichischer] Legitimist. War nicht verbrannt und nicht verboten und hat sein Verbot in Deutschland durch einen gegen Hitler gerichteten Artikel ‚Ich verzichte‘ durchgesetzt“ (Urkunde vom 31. Mai 1937, Deutsche Bibliothek Frankfurt a. M., zit. n. Bronsen 1994, 275) oder seine Aussage, „Die Juden haben den Marxismus gesät und das Hakenkreuz geerntet – den Schlamassel haben sie sich selber eingebrockt“ (Mitteilung von Andrea Manga Bell, zit. n. Bronsen 1994, 276) verstören den heutigen Leser und verdeutlichen Roths zunehmende Zerrüttung durch sein Leben im Exil und seinen unheilbaren Alkoholismus.

rothblomsma
Titel: Roth, Joseph: Zeichnung, 1938
Mies Blomsma: Joseph Roth. Zeichnung, 1938. Signiert: "Mies Blomsma. Parijs Nov. '38." Bezeichnet von Roth: "Das bin ich wirklich; böse, besoffen, aber gescheit. Joseph Roth". Aus: Lunzer, Heinz; Lunzer-Talos, Victoria: Joseph Roth. Leben und Werk in Bildern. Wien 1994 (Lizenzausgabe), S. 272. Die Rechtsansprüche konnten trotz aller Bemühungen nicht in allen Fällen ermittelt werden, wir bitten sich mit der Projektleitung in Verbindung zu setzen!
MalerIn/FotografIn: Mies Blomsma

Aufgabe:

Wechseln Sie nun zum letzten Mal in unser ARBEITSBLATT und beantworten Sie dort die Fragen 6.1. und 6.2. (Antijudaismen bei Joseph Roth). Rufen Sie, bitte, dazu wieder Ihr schon gespeichertes Arbeitsblatt von dem von Ihnen gewählten Speicherplatz auf. Vergessen Sie nicht, Ihre Arbeitsergebnisse im Anschluss wieder unter demselben Filename auf Ihrem PC oder Ihrer Diskette zu speichern.

Anhang

Werkverzeichnis

  • Roth, Joseph - Briefe 1911-1939
  • Roth, Joseph - Werke in 6 Bänden

Forschungsliteratur

  • Bronsen, David - Joseph Roth. Eine Biographie
  • Corino, Karl - Robert Musil. Leben und Werk in Bildern und Texten
  • Nürnberger, Helmuth - Joseph Roth. In Selbstzeugnissen und bilddokumenten
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